Da immer mal verwundert gefragt wird, warum mir die Aussage „Ich hatte Übelkeit und Erbrechen“ für eine Ursachensuche zu allgemein ist, habe ich mal die vielen verschiedenen Ursachen zusammen geschrieben, die mir gerade einfallen.

Dann kannst du besser verstehen, warum ich es immer so genau wissen will und warum Ursachensuche Detektivarbeit ist, die deine Bewusstwerdung braucht 😉

Das konkrete Verstehen des Artikels setzt das grundlegende Verständnis des Modells der 5 biologischen Naturgesetze voraus.
Dazu findest du hier mehr.

 

Gudrun Dara Müller

Diplommathematikerin - Heilpraktikerin, Selbstheilungsberatung

1. Epi-Krise der Magenschleimhaut (Entoderm) – Große Kurvatur

Besondere Kennzeichen:

  • bis zu 4 h (bei vagotoner Atmung)
  • Koliken, auch wenn der Magen schon ausgeleert ist
  • NICHT schmerzhaft
  • Speisebrei ist schlecht verdaut wegen Mangel an Magensäure (es brennt dann auch nicht so im Schlund)
  • Ankündigung des Erbrechens durch vermehrte Speichelproduktion
  • aus der Vagotonie – kein Auslöser erkennbar

Zeitpunkt der Konfliktlösung aus Epi-Krisendauer errechenbar:

  • Epikrise = 4 h –> Länge PCL-A = 3 Wochen –> Länge CA > 6 Wochen
  • Epikrise = 2 h –> Länge PCL-A = 10 – 11 Tage –> Länge CA = 3 Wochen
  • Epikrise = 1 h –> Länge PCL-A = 5 – 6 Tage –> Länge CA = 10 – 11 Tage
  • usw.

Vorher in PCL-A-Phase:

  • Unterfunktion der Belegzellen-Produktion von Magensäure
  • Schlechte Eiweißverdauung. Essen liegt lange und schwer im Magen.
  • wenig Appetit auf schwere Nahrung (Quark, Gemüse, Früchte sind leichter verdaulich)
  • Vitamin B12-Aufnahmestörung
  • Entzündungszeichen
  • schlapp

Vorher in CA-Phase:

  • Überfunktion der Belegzellen, dadurch viel Magensäure
  • Magenübersäuerung
  • Magenunruhe
  • Bei langer Laufzeit Gewebsvermehrung

Aktivierung der Gehirnschalter:

Die Schalter gehen an, wenn es etwas zu verdauen gibt.
Sie werden bereits beim Geruch der Nahrung aktiviert.
Sie deaktivieren sich automatisch, wenn die Nahrung verdaut ist.

Lange Aktivierungen bei unverdaulichen Brocken.
D.h. wenn eine Sache nicht „verarbeitet“ werden kann.
Z.B. wenn der Chef einen großen Stapel von Akten auf unseren Schreibtisch häuft, die schnell zu bearbeiten sind.

Psyche in CA-Phase:

Das Gefühl als wenn wir mit ganz viel Hunger den Kühlschrank plündern.
Ich muss das ganz schnell fertig kriegen.

2. Epi-Krise der kleinen Kurvatur des Magens (Ektoderm – Inneres Hautschema)

Besondere Kennzeichen:

  • 20 – 30 s (bei vagotoner Atmung)
  • schmerzhafte Koliken wegen Überempfindlichkeit der Schleimhaut

Vorher in PCL-A-Phase:

  • Schleimhautschwellung
  • Schließmuskelblockade
  • Völlegefühl
  • Entzündungszeichen
  • schlapp

Vorher in CA-Phase:

  • Überempfindlichkeit
  • weniger Schmerz, wenn man auf linker Seite liegt
  • unangenehmes Gefühl beim Essen
  • nervöser Magen
  • Schließmuskel locker (Reflux)
  • Bei langer Laufzeit Gewebsabbau

Aktivierung der Gehirnschalter:

Die Schalter gehören zu den Ärgerschaltern in den Revierbereichen.
D.h. sie aktivieren sich bei Angriffen auf die Identität oder das Revier.
Sie deaktivieren sich automatisch, wenn wir in Frieden sind.

Psyche in CA-Phase:

Wir wollen das Revier verlassen und uns ein eigenes Revier suchen, wo wir unseren Frieden haben.
Bei Aktivierung Verminderung des Testosterons.
In Zusammenhang mit aktiviertem Kehlkopf-Angstschalter – autistische Konstellation, d.h. nicht zuhören können, sehr fokussiert sein.
In Zusammenhang mit Kleinhirnkonstellation können wir das Gefühl der Wut und des Ärgers nicht fühlen, sondern merken nur den Schmerz im Bauch.

3. Sensorik von Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm

In CA-Phase nach Verzehr verdorbener Nahrung oder von Nahrung, die das Gehirn als lebensgefährlich wahrnimmt.

Besondere Kennzeichen:

  • KEINE Krämpfe, also vom Gefühl so, als wenn man das Erbrechen bewusst auslöst, also durch Stecken des Fingers in den Hals
  • Wenn es durch den Zwölffingerdarm ausgelöst wird, dann hat es einige Zeit im Magen verbracht und ist verdaut.

4. Irritation der Sensorik durch Gleichgewichtsorgan

Seekrankheit

5. durch Schwellung im Stammhirn, die auf den Schalter der Magenschleimhaut drückt

Besondere Kennzeichen:

  • Befreiungsgefühl nach dem Erbrechen
    (Durch Wasserverlust wird Ödem im Gehirn reduziert. Erneutes Erbrechen, wenn Wasser wieder nachgefüllt ist.)
  • keine Schmerzen im Magenbereich
  • verbunden mit Übelkeit (Kopfübelkeit – Schlund mag nichts aufnehmen)

Die Position der Schalter im Stammhirn kann der Übersicht entnommen werden.
Welcher Schalter genau die Ursache für das Gehirnödem ist, das den Schalter der Magenschleimhaut reizt, kann durch Zuordnung der anderen Symptome zu den PCL-Phasen der beteiligten Organe ermittelt werden.

Anordnung der Schalter im Stammhirn

Übelkeit

Im freien Bereich Nähe 4/7 und 16/19 befinden sich die Nervenkerne der Stammhirnnerven.

Wenn es zu Schwellungen der Schalter in der Nähe dieser Stammhirnnerven kommt, so dass diese gedrückt werden, dann kommt es zum Übelkeitsgefühl. Einem Gefühl, dass man das Essen nicht verträgt, nichts will. Ein Krankheitsgefühl bei dem man nicht essen mag.

Lebergewebe in PCL-A:

  • Verminderte Fettverdauung, Fettstuhl
  • verminderte Speicherung von Nährstoffen
  • verminderte Exkretion von Galle
  • schlechte Entgiftung (Ammoniak wird nicht mehr so gut ausgeschieden)
  • wenig Appetit
  • man fühlt sich sehr schlecht
  • hat wenig Energie

Pankreas in PCL-A:

  • Verminderte Verdauung aller Makronährstoffe
  • wenig Enzyme

 

Alles klar oder vollkommen verwirrt?

Ich unterstütze dich in meiner Praxis gern bei deiner persönlichen Ursachensuche 🙂

Gudrun Dara Müller

Diplommathematikerin - Heilpraktikerin, Selbstheilungsberatung

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