Ursprungsaussage im 1. biologischen Naturgesetz

im 1. biologischen Naturgesetz geht es um die Aktivierung der Prozesse im Körper, die bei langer Laufzeit zur Krankheit werden

Die Beschreibung des Gesetzes hat im Laufe der Zeit etliche Varianten hervorgebracht.

Bei Dr. Hamer steht im 1. Kriterium:
„Jedes Sinnvolle Biologische Sonderprogramm (SBS) entsteht mit einem DHS (Dirk-Hamer-Syndrom), d.h. mit einem allerschwersten, hochakut-dramatischen und isolativen Konflikt-Erlebnisschock, gleichzeitig bzw. auf 3 Ebenen: in der Psyche, im Gehirn und am Organ.“

Auf der Plattform 5bN.de. finde ich:.
„Jedes Sinnvolle Biologische Sonderprogramm (SBS) wird durch einen entwicklungsgeschichtlich dramatisch empfundenen Umstand aktiviert. Diese Aktivierung ist nicht psychischer Natur.“

Kritikpunkte

  • Es ist kein Sonderprogramm, sondern die ganz normale Funktion des Gewebes, die zeitweise blockiert wird.
  • Nicht jede Blockade der Gewebefunktion braucht einen allerschwersten, hochakut-dramatischen und isolativen Konflikt-Erlebnisschock. Es ist nur ein typisches Beispiel.
  • Die Blockade kann psychisch durch den Willen aktiviert werden, auch wenn sie meist unbewusst durch erlernte Strategien und Prägungen aktiviert wird.

Auswirkungen des Fehlers

Der Fehler lässt sich auch daran erkennen, dass es verschiedene Nachbesserungen gegeben hat, d.h. es wurde von Reaktivierungen des SBS durch Schienen oder Rezidive gesprochen, weil diese nicht durch die dramatische Konfliktaktivierung, die DHS genannt wurde, ausgelöst wurden.

Diese Fehlinterpretation hat dazu geführt, dass jede Ursache eines Konflikts in der Vergangenheit gesucht wurde, anstatt eine neue stabile Strategie zum Umgang mit solchen Situationen zu lernen.
Konflikte lassen sich nicht vermeiden. Sie sind ein Teil der Beziehungsgestaltung des Lebens.

Gegenbeispiel

Diese Aussage ist aufgrund folgenden Gegenbeispiels falsch, das jeder für sich selbst ausprobieren kann.

Betroffenes Gewebe: Gestreifte Muskulatur (Trophik) – Steuerung im Großhirnmarklager

Dort sehen wir in der konfliktaktiven Phase (CA-Phase) eine allmähliche Schwäche.
Nach der Konfliktlösung kommt es zu einem plötzlichen Muskelversagen durch den parallel ablaufenden Gehirnprozess.

Experiment 1

Nimm ein volles Glas Wasser in die Hand und halte es mit ausgestrecktem Arm ca. 20 Stunden vor dich.
Die Aktivierung ist mentaler Natur, d.h. du brauchst einen starken Willen, um das Experiment durchzuhalten.
Durch die Umsetzung in die Tat wird es eine Aktivierung auf der biologischen Ebene.
Nach einer Weile wird dein Arm immer schwächer werden. (Die physische Auswirkung der CA-Phase)
Du wirst die psychischen Symptome als Gedanken wahr nehmen:
„Das halte ich durch, na klar schaffe ich das.“ oder „Ich glaub, ich schaffe das nicht“
Wenn du dir das Glas nach ein paar Stunden abnehmen lässt, wirst du den plötzlichen Kraftverlust des Arms spüren.

Experiment 2

Setz dich beim Marathonlauf ans Ziel und beobachte die ankommenden Läufer.
Du wirst feststellen, dass einige Läufer, die nicht genug Ressourcen für den Lauf hatten, am Ende mit „Gummibeinen“ zusammen brechen.
Du wirst einige sehen, die „Auslaufen“, d.h. die Konfliktaktivität langsam senken und den starken Einbruch dadurch verhindern.

Neue Grundannahmen für das 1. Naturgesetz

Sensorische Reize, die von Außen oder Innen auf unseren Körper einwirken, lösen Aktionen / Bewegungen in unserem Körper aus. (oben im Diagramm mit AN symbolisiert)
Diese stören einen vorhandenen stabilen Zustand.
Sie zwingen den Körper dazu, einen neuen stabilen Zustand anzustreben.
Das Erreichen dieses Zustands ist oben im Diagramm mit AUS symbolisiert.

Das Diagramm beschreibt dabei die Reaktionskurve nur eines Gewebes.
Es werden durch den Reiz die Gewebe in Aktion versetzt, die dem Körper dienen, um die Stabilität wieder herzustellen.
Je nach Wahrnehmung und Empfindung kann es zu Reizkaskaden kommen, d.h. ein äußerer Reiz führt zu verschiedenen inneren Reizen, die verschiedene Gewebe und Aktionen auslösen.

Wenn mehrere Reize gleichzeitig einwirken, die Aktionen / Bewegungen auslösen wollen, die in verschiedene Richtungen gehen, kommt es zu einem Konflikt.
Das Gehirn ist dann gezwungen, eine Entscheidung zu treffen, welche Bewegung durchgeführt wird.
Das Gehirn wird automatisch unbewusst die Strategie wählen, die am besten trainiert ist. D.h. es wird typischerweise die Strategie gewählt, die schnell wieder zu einem Wohlgefühl führt, auch wenn diese Strategie langfristig gesehen, die Lebensgrundlage des Körpers zerstört.
Ob das Bewusstsein eine freie Entscheidung treffen kann, ist von der emotionalen Intensität, von den Ressourcen des Gehirns / Körpers und vom Kommunikationsfluss im Körper / Gehirn abhängig.
„Gehirn“ ist dabei der Oberbegriff für die Nervengeflechte, die die Bewegungen des Körpers steuern und koordinieren.

Typische Konfliktauslöser sind unverarbeitete Enttäuschungen aus Situationen, die hochakut-dramatisch, unerwartet und isolativ empfunden wurden. Unverarbeitete Enttäuschung heißt, dass die Masse der Emotionen größer war, als die Ressourcen zur Verstoffwechslung dieser Emotionen. D.h. dort gibt es noch Schmerz, der nicht losgelassen werden konnte.
Dieser alte Schmerz stört das Gleichgewicht des ganzheitlichen Systems und wird solange zu Reaktivierungen führen, bis dieser gelöst ist.

Die Prozesse der Wiederherstellung des Gleichgewichts lassen sich auf allen Ebenen des ganzheitlichen Systems beobachten und beeinflussen. D.h. wir sehen es am Gewebe, im Gehirn, in der Psyche (Emotionen, Gedanken, Wahrnehmung) und im Energiefeld.

Disskussionsbereich – Fragen, Antworten, Feedback, …

Hast du weitere Gegenbeispiele für andere Gewebsarten? Hast du Gegenbeispiele für die neue Grundannahme?
Hast du bessere Formulierungen?

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